tamíde drinks milk

neu verfolgt.

Der Milchtrinker hier, hallo. Hab lange nichts von mir hören, sehen, lesen lassen. Sozialphobie, die sich sogar auf die anonyme Welt des Internets ausbreitet – in der Selbstbetrachtung schockiert mich mein Verhalten. Aber so ist es momentan, an der Oberfläche funktioniere ich, aber darunter geht gar nichts. Ich plage mich mit Selbstzweifeln, Angst, Unsicherheit, Hilflosigkeit.

Ich bin unter dieser Oberfläche allein.

Das einzige, was mir einigermaßen Stabilität verleiht, ist die Musik. Deshalb fresse ich gerade neue Musik in mich hinein wie ein Binge-Eater: eine lange anhaltende musikalische Fressattacke. In hellen Momenten erkenne ich den Sinn, spüre ich die Kraft dieser neuen Entdeckungen. Deshalb möchte ich sie teilen.

Beach House: Bloom.

Beach House: Bloom.

Darüber wurde bereits viel geschrieben, die einen sind (zu Unrecht) enttäuscht, die anderen feiern (etwas übertreibend) Bloom als absolutes Überwerk. Ich halte es für ein wunderschönes, melancholisch-glückliches Album, das sehr gut in mein aktuelles Leben passt. Auch, weil es nicht nur Sehnsucht, sondern auch Zuversicht ausstrahlt. Man sollte in diesem Frühjahr, Frühling, Sommer, in diesem Jahr nicht allzu viele Tage ohne Beach House verbringen.

Vor 1 Jahr